Jacques Vallée & Die Blutspur von Roswell und der letzte Vorhang

- UFOs und der Finale Countdown -


Vallee

Ein Buch von Roland M. Horn





Inhalt:

Dank

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Marius Kettmann

Einleitung

1. Jacques Vallée und der Orden des Melchizedek

2. Woher kommen die UFOs? Die Ideen des Jacques Vallée

3. Superspektrum reloaded

4. Strahlende Menschen, Sagen und John A. Keel

5. Jacques Vallée und die Viehverstümmelungen

6. Jacques Vallée und die dreifache Vertuschung

7. Was stürzte wirklich in Roswell ab?

8. Die Phoenix-Lichter

9. McMinnville revisited

10. 1976: UFOs im Iran

11. Betty und Barney Hill revisited

12. Die Unterirdischen

13. Adolf Hitler und die Heiligtümer des Todes

14. Nick Redfern und die Flugscheiben der Nazis

15. „Wieviel Uhr ist es?“ – Faktor Zeit

16. UFOs, Jesus und die Bibel

17. UFOs und Nahtoderlebnisse

18. The Final Countdown

Literaturverzeichnis



Vorwort von Marius Kettmann

In der UFO-Forschung geht alles sehr geordnet zu. Es gibt Gläubige und Skeptiker. Die ersteren denken, hinter jedem Lichtlein steckt ein außerirdisches Raumschiff, besetzt mit liebevollen Sternenbrüdern, die in schwülstiger Sprache Frieden bringen, während die anderen aufgeklärte Wissenschaftler sind, die alle Fälle problemlos aufklären können, indem sie aus den UFOs Discolichter, Partyballons und Planeten machen.

    So einfach stellt sich die Lage für alle dar, die von außen einen flüchtigen Blick auf die „UFO-Szene“ werfen und sich mehr oder weniger wundern, wie man über ein paar Lichtlein so viel spekulieren kann und wie sowohl die Pro- als auch die Kontra-Alien-Forscher seit über 55 Jahren Zeit in so etwas investieren können.

    Als ich 1997 die ersten Kontakte innerhalb dieser „UFO-Szene“ sammelte, war auch für mich klar, dass hinter UFOs, wenn sie denn ein exotisches Phänomen darstellen sollten, Außerirdische stecken müssten. Wer oder was sollte es denn sonst sein? Auch Filme – angefangen von „E.T.“ in Jugendjahren, bis hin zur Kultserie „Akte X“ der 1990er Jahre – hatten mich geprägt und dem Phänomen einen Stempel aufgedrückt. Anfang der 2000er Jahre legte ich mir die „Alien Contact Trilogie“, bestehend aus den Büchern: „Dimensionen. Begegnungen mit Außerirdischen von unserem eigenen Planeten“ (ursprünglich erschienen 1988), „Konfrontationen. Begegnungen mit Außerirdischen und wissenschaftlichen Beweisen“ (ursprünglich erschienen 1990) und: „Enthüllungen. Begegnungen mit Außerirdischen und menschlichen Manipulationen“ (ursprünglich erschienen 1991), von Jacques Vallée zu. Diese Lektüre öffnete mir die Augen, denn hier wurde, anders als in sonstigen Veröffentlichungen, Kritik in alle Richtungen geübt. Es schien nicht darum zu gehen, einer bestimmten Richtung - pro oder kontra - anzugehören, sondern es schien sich einzig und allein um das Thema und seiner Aufklärung zu drehen.

    Vallée zeigte nicht nur auf, wo Forscher zu kurz dachten und was sie gern absichtlich ignorierten, er zeigte auch auf, dass das Phänomen trotz aller Manipulationen existent ist und das es viel älter ist, den Menschen scheinbar begleitend seit jeher. Und er bot eine Alternative, in welcher es die Möglichkeit eines exotischen Phänomens gibt, welches nicht zwangsläufig an Außerirdische gebunden sein muss. Mich überzeugten sowohl die Punkte gegen die sogenannte ETH (Extraterrestrische Hypothese) als auch die Überlegungen zur sogenannten Kontrollmechanismushypothese. Vallées Trilogie war so etwas wie ein Comeback. Seine Forschungen hatten Vallée in den 1960er und 1970er Jahren nicht nur zu einem der bekanntesten UFO-Forschern gemacht, sondern auch zur Zielscheibe für Skeptiker und Befürworter gleichermaßen.

    Sein Einfluss war enorm, seine Kontakte, allen voran zu J. Allen Hynek, waren legendär (1975 veröffentlichten die beiden das Buch: „The Edge of Reality. A Progress Report on Unidentified Flying Objects“). Mit seiner Frau Janine hatte er Mitte der 1960er Jahre (nachzuempfinden im Buch: „Challenge to Science. The UFO Enigma“ von 1966) die erste computerbasierte UFO-Datenbank entwickelt und 1969 hatte er in seinem grundlegenden Werk: „Passport to Magonia. From Folklore to Flying Saucers“, 900 UFO-Fälle präsentiert, die sich in großen Teilen vor der Initialsichtung von Kenneth Arnold, 1947, zugetragen hatten.

    Während der Beratung Spielbergs für dessen Film: „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“, übte Vallée einen solchen Eindruck auf den bekannten Regisseur aus, dass dieser ihn von Francois Truffaut als Claude Lacomb im Film verewigte.

    Anfangs von der ETH überzeugt, wandelte sich Vallées Meinung bei der immer tiefer gehenden Recherche und Analyse des Phänomens. Dimensionsreisende, Besucher aus Paralleluniversen und die eigenen Überlegungen in Richtung eines Kontrollmechanismus, welcher Mythen und Religionen erschafft und beeinflusst, trieben ihn an – einhergehend mit der Betrachtung absurd erscheinender Fälle oder Teilabschnitte, welche von Mainstream-UFO-Forschern gern ausgeblendet wurden. In einem Interview von 2008 fasste er dies so zusammen:

    

    „Einige frühere UFOlogen wollten diese irreführenden Berichte nicht offenlegen, so wie die Katholische Kirche lange Zeit Vorfälle von Missbrauch in ihren Rängen leugnete. […] Durch das Leugnen der Realität solcher Berichte, schiebt man die Zeugen beiseite […] und behandelt sie, als wären sie Idioten oder Betrüger. Die akademischen Skeptiker lehren der Öffentlichkeit damit, dass die Wissenschaft impotent darin ist, das Phänomen zu studieren.“

    (Quelle: http://dailygrail.com/features/jacques-vallee-messengers-of-deception, Übersetzung: Marius Kettmann)

    

    Spätestens mit seinem Buch: „The Invisible College. What a Group of Scientists has Discovered about UFO Influences on the Human Race“, von 1975, hatte Vallée Terrain betreten, welches „traditionellen” UFO-Forschern suspekt wurde. Wie konnte ein Phänomen gleichzeitig physisch real sein und doch eine so starke psychische Komponente beinhalten? Und was sollte man überhaupt davon halten, dass parapsychologische und Poltergeist-Phänomene in die Untersuchung einbezogen werden sollten?

    Mit seinem Buch: „Messengers of Deception. UFO Contacts and Cults“, 1979, hatte er dann endgültig einen Punkt erreicht, wo ihn die Angriffe seitens Pro wie auch Kontra eingestellter Forscher traf – und dies oft unterhalb einer wissenschaftlichen Diskussion. Bis zum Beginn der Veröffentlichung seiner Anfangs erwähnten Trilogie, sollte fast ein Jahrzehnt vergehen, in welchem er sich enttäuscht und ernüchtert aus der Szene zurückzog.

    In Deutschland hat sich, neben Lars A. Fischinger und seiner rigorosen Aufdeckung des „Weltuntergang 21.12.2012“ Mythos windiger Geschäftsleute, die damit auch Teile der UFO-Szene beeinflussten, vor allem Roland M. Horn einen Namen gemacht, der mit Fischinger zusammen, 1999 zur Hochzeit des Mythos „Weltuntergang 31.12.1999“, das Buch „UFO Sekten“ veröffentlichte. Im letzten Jahr hatte sich Roland M. Horn bereits mit einem für Deutschland eher unorthodoxen UFO-Buch gemeldet: „John A. Keel und der Stein der Weisen“, welches sich mit den Thesen des amerikanischen Forschers John A. Keel auseinandersetzte. Im vorliegenden Buch geht es viel um die Ansichten, Forschungen und Erkenntnisse, die Jacques Vallée, vor allem während der Zeit von: „Messenger of Deception“, sammelte – jenes Buch, dass ihn aus der UFO-Szene vertrieb und bis heute für Gesprächsstoff sorgt.

    In Deutschland ist das Werk kaum bekannt, was Roland M. Horns Buch zu einem sehr wichtigen Werk erhebt, denn viele der Ergebnisse, zu denen Vallée während seiner Forschungen gelangte, sind bisher in deutscher Sprache nicht veröffentlicht worden. Das Themenspektrum welches hier geboten wird, ist überaus umfangreich und mannigfaltig und auch wenn viele angesprochene Themen, wie bisher unbekannte und verschwiegene Versuche mit Kriegsgefangenen und mögliche Tests und Erforschungen an erbeuteten Waffentechniken, nicht oder nur ungenügend nachgewiesen sind, so sind die dennoch zu analysieren und näher zu betrachten. Roland M. Horns Werk beweist gerade in diesen schwierig zu bewertenden Teilen eine klare und neutrale Haltung, die sich lediglich mit der Wiedergabe befasst, aber keine Aussage macht, in wie weit die geschilderten Begebenheiten historisch real stattfanden – dies muss ganz eindeutig weiterer Bestandteil der Forschung sein.

    Gerade die möglichen Einflüsse von Geheimdiensten und Militärs, die möglicherweise durchaus neben den ihnen bekannten UFO-Vorfällen, diese auch gezielt nutzen, um eigene Projekte zu verdecken und zu tarnen, sind ein Forschungsansatz, der in der UFO-Forschung nicht vernachlässigt werden darf, denn viele der bekanntesten Fälle fanden während des Kalten Krieges statt, in welchem Phänomene im Luftraum einen wesentlich gefährlicheren Charakter einnahmen als heute. Roland M. Horns neues Buch ist bedeutungsstark und hebt sich von der Durchschnittsliteratur zum Thema deutlich ab. Es sollte als Anregung zu tieferen Forschungen dienen und es stellt eines klar: das UFO-Phänomen ist alles andere als einfach gestrickt, es ist speziell und verbirgt einen großen Teil seines Wesens, ähnlich dem unter der Wasseroberfläche befindlichen Rest eines Eisberges.

    

    Marius Kettmann,

    Leverkusen, im Januar 2014

    
    Marius Kettmann (*1982), ist gelernter Medienberater, studierter Historiker und Soziologe und freier Journalist und Autor. Seit einer eigenen UFO-Sichtung 1997 ist er aktiv in der UFO-Szene vertreten. Er war von 2000-2013 Mitglied der „Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Phänomenen – MUFON-CES e.V.“ , seit 2010 Mitglied und 2. Vorsitzender der „Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung – DEGUFO e.V.“ und ist seit 2014 sogar deren 1. Vorsitzender. Zudem ist er Chefredakteur des „DEGUFORUM“, einer vierteljährlich erscheinenden Fachzeitschrift. Er war Referent auf Tagungen der MUFON-CES, DEGUFO und Exopolitik. Er schrieb Artikel für mehrere Fachzeitschriften, Anthologien und Vorworte für mehrere Fachbücher zur UFO-Forschung.

Einleitung

Eigentlich war dieses Buch mehr oder weniger als Folgeband von „John A. Keel und der Stein der Weisen“ konzipiert. Es sollten die Erkenntnisse des genialen Querdenkers Jacques Vallée dargestellt werden – so wie ich es im „Vorläufer-Buch“ über John A. Keel, einem weiteren genialen Denker in der UFO-Forschung, getan habe.

Doch je tiefer ich in meine Recherchen eintauchte, desto klarer wurde mir, dass es noch andere äußerst interessante „ufobezogene“ Themen gibt, die im deutschsprachigen Raum kaum bekannt sind.

Die Enthüllungen zum Roswell-Fall sind erschütternd und dürfen nicht verschwiegen werden, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter.

Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen in den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmte Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich menschlichen Ursprungs.

Ebenso ist das Zeitreise-Thema weiter aktuell. Sicher: Aus Sicht der aktuellen Wissenschaft ist ein solches Vorhaben – wenn überhaupt – nur „eventuell theoretisch“ und unter der Voraussetzung von Faktoren, die bis heute noch nicht entdeckt worden sind, möglich. Im Rahmen von Keels Theorie allerdings hat die Zeit nicht die Bedeutung, die wir ihr geben, und so wären Zeitreisen kein Problem, und auch im Rahmen von Vallées „Kontrollhypothese“ wären sie sicherlich ohne weiteres möglich.

Die Rolle des Okkultismus in der UFO-Forschung könnte eine weitaus größere Konstante im UFO-Phänomen sein, als wir uns dies vorstellen können.

Und letztlich hat mich die Erkenntnis verblüfft, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar verbunden zu sein scheinen und wir möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen.

Letztlich bleibt aber das Wirken des Jacques Vallée der größte Schwerpunkt in diesem Buch. Auch zu den anderen Themen werden selbstverständlich – soweit möglich – Vallées Ansichten berücksichtigt.

Nun wünsche ich Ihnen aber viel Erkenntnisgewinn beim Lesen des Buches.


1. Jacques Vallée und der Orden des Melchizedek

    
    „Der Herr ist ein Außerirdischer, der in einer fliegenden Untertasse zurückkehrte.“
    Orden des Melchizedek, rue Jules Valles Paris XI (Vallée 1979/2008, S. 99)
    
    Diese Zeilen fand Jacques Fabrice Vallée im Jahr 1975 mit schwarzem Stift auf einem gelben Plakat geschrieben. Was hat es mit diesem „Orden“ auf sich? Und wer ist dieser Jacques Vallée überhaupt?
    Vallée wurde in Frankreich geboren, wo er an der Sorbonne einen akademischen Grad erhielt: Bachelor der Wissenschaften in Mathematik. An der Universität in Lille erwarb er außerdem den Grad des Magisters der Wissenschaften in Astrophysik. Ab 1961 arbeitete er als Astronom am Pariser Observatorium. Während er Mitarbeiter des Französischen Weltraum-Komitees war, bezeugte er die Zerstörung aufgespürter Bänder von unbekannten Objekten, die die Erde umkreisten. Jetzt erwachte sein lebenslanges Interesse am UFO-Phänomen. 1962 wanderte er in die USA aus und arbeitete an der Universität von Texas, in Austin, als Astronom. Er schrieb zwei Bücher, in denen er ausführte, dass außerirdische Raumschiffe hinter dem UFO-Phänomen steckten. 1967 erhielt er einen Ph.D.-Grad in Computer-Wissenschaften von der Northwestern University. Dort entstand eine enge Verbindung zum UFO-Papst“ J. Allan Hynek, der wissenschaftlicher Berater für die US-Air Force im Projekt Bluebook (ein militärisches Projekt zur Untersuchung des UFO-Phänomens) war. Vallée änderte später seine Meinung in Bezug auf UFOs: Er schloss, dass die „Extraterrestrische Hypothese zu schmalbrüstig war, um die aufkeimenden UFO-Daten zu erklären. Nun führte der Astrophysiker seine eigenen globalen Recherchen durch, im Zuge dessen auch seine berühmte Trilogie, bestehend aus Dimensionen, Konfrontationen und Enthüllungen, entstand. Vallée lebt heute in San Francisco und arbeitet als Risiko-Kapitalanleger. (Vallée 1979/2008, Rückseitentext)
    Sein Buch Messenger of Deception wurde im Jahr 2008 neu aufgelegt. Dort schreibt er im Vorwort: „Ich glaube, dass UFOs real sind. Sie repräsentieren eine fantastische Technologie, die durch eine unbekannte Form von Bewusstsein gesteuert wird. Doch ich glaube ebenso, dass es gefährlich wäre, zu voreiligen Schlüssen über ihre Herkunft oder ihren Ursprung zu springen, weil das Phänomen als das Vehikel für Vorstellungen dient, die manipuliert werden, um Glaubenssysteme der menschlichen Gesellschaft zu fördern, die auf lange Dauer angelegt sind, Veränderungen der menschlichen Gesellschaft zu erzielen.“ (Vallée 1979/2008, S. VI)
    
    Dieses Buch, in dem er sich mit UFO-Kontakten und Kulten beschäftigt, erschien erstmals 1979. Und vier Jahre vorher stand er vor dem Plakat in Paris… Vallée schrieb sich die Adresse auf, und am nächsten Tag suchte er sie auf. Das Appartement war chaotisch: Da war kein Tisch und kein Stuhl, aber im Flur stand ein offener gut gefüllter Kleiderschrank. Zwei Fenster sorgten für Licht, und Vallées Blick fiel auf verstaubte Bilder und schmutzige Teller. Über all dem erblickte Vallée einen bärtigen Mann, der ein zerfleddertes Hemd und zerrissene Jeans trug und mit einem jugendlichen Jünger Champagner trank. Vallée wurde zum Essen eingeladen. Er wechselte ein paar Worte mit dem Jünger und erfuhr, dass dieser für eine große Computer-Gesellschaft arbeitete. Der bärtige Mann stellte sich selbst als Ivan vor und erklärte dem Besucher den Zweck seines Lebens: „Sie sehen, dass wir umgeben sind von Barbarei, doch die Barbaren werden sich bald den neuen Offenbarungen unterwerfen müssen. Außerdem werden alle Regierungen der Erde jetzt die Wahrheit dessen, was wir sagen, anerkennen. Giscard selbst besuchte den Papst. Sie verstehen, was das bedeutet, nicht?“ (Vallée 1979/2008, S. 101)
    
    Sie gaben dem Wissenschaftler etliche Broschüren und andere Beispiele ihrer mysteriösen Literatur. In der letzten Veröffentlichung des Ordens von Melchizedek wurde der bevorstehende Flug von sieben fliegenden Untertassen über Paris vermeldet. Sie würden auf dem Dach des Radio- und Fernsehgebäudes landen. Die Menschen seien eingeladen, diesem Ereignis beizuwohnen. Jetzt fragte Vallée Cyna, die Frau, die die Tür geöffnet hatte, ob sie jemals Außerirdische getroffen habe. Daraufhin erklärte sie, dass sie „sie“ überall sähe: In den Straßen, in den Geschäften. „Sie sind hier!“, war sich Cyna sicher. Und sie hielten sie davon ab, Fehler zu machen.
    „Er erwartet seine Besucher mit allem Komfort“, dachte Vallée, während Ivan ihn fragte, ob er noch mehr Champagner wolle. Bei den kalifornischen Kontaktlern, die er kannte, war das nicht so: Sie tranken keinen Wein und verzichteten auf Sex. Ivan sprach einen Toast aus: „Vergiss nie, Fremde zu bewirten, sagen die alten Texte, denn manche haben unversehens Engel zu Gast.“ Damit nahm er ganz offensichtlich Bezug auf das biblische Buch der Hebräer (Kap. 13: 2).
    Vallée las in den Broschüren, die er vom Orden bekommen hatte und fand Beunruhigendes. An einer Stelle hieß es: „Meine Mission ist es, anzukündigen, dass der Herr sich auf der Erde befindet. Er ist der Chef aller Außerirdischen, aller UFOs und aller Planeten. Er kommt, um die Erde zu retten. All das Geld auf der Welt ist hinfällig. Einzig das Land ist von Bedeutung. Alle Religionen werden beseitigt. Der Militärdienst, der durch den Herrn verabscheut wird, ist dank der Antimaterie-Geschosse der UFOs verboten.“ (Zit. n. Vallée 1979/2008, S. 101f)
    
    In der gleichen Broschüre hieß es: „Der Orden von Melchizedek ist eine Gesellschaft von Außerirdischen, in der alles gelehrt und freiwillig gegeben wird. Die ersten Gläubigen werden auch die ersten sein, die gerettet werden, und außerdem werden ihnen Beweise gegeben wie dem Heiligen Thomas. Sie werden in Fliegenden Untertassen reisen. Dies ist einigen bereits passiert.“ (Zit. n Vallée 1979/2008, S. 102)
    
    Wer ist dieser Melchizedek, der zu einem Symbol für Kontaktler wurde, fragt sich Vallée, um gleich selbst eine Antwort zu geben: „Er ist, wenn man es in der heutigen Terminologie sagt: Abrahams Guru.“ Im biblischen Buch Genesis (1. Mose) wird gesagt, dass der König von Sodom sich aufmachte, um sich mit Abraham zu treffen, nachdem dieser seine Feinde besiegt hatte. Melchizedek war der König von Salem, der Brot und Wein herstellte. Er war der Hohepriester des höchsten Gottes. Für Vallée war es bizarr, diesen Namen im Zusammenhang mit dem Orden in Paris zu hören, und noch überraschter war er, als er den Namen im Anzeigen-Teil eines Ballett-Programms in San Francisco fand. Dort wurden die Zeiten, an denen der Gottesdienst abgehalten wurde und die Adresse eines Hotels angegeben. Die Anzeige enthielt außerdem eine Telefonnummer und den Namen der Geistlichen Dr. Grace Hooper Pettipher, Ph.D. D., internationale Dozentin und Repräsentantin des Ordens von Melchizedek. Es gab jeden Mittwochabend Treffen. Vallée und seine Frau Janine besuchten diese Veranstaltung und zahlten drei Dollar pro Person.
    Das Treffen fand in einem Konferenzraum eines modernen Gebäudes bei gedämpftem Licht statt. Auf einem kleinen Tisch standen zwei Blumenkörbchen. Sanfte Klassische Musik wurde gespielt, und ein paar junge Leute mit sauberen weißen Hemden und langen Haaren meditierten. Die Blicke einiger fielen auf die Vallées und manche zogen ihre Schreibutensilien aus der Tasche. Die Leute sahen selbstzufrieden aus und lächelten, als ob sie das perfekte Glück gefunden hätten. Diese leeren Blicke und die verzückten Lippen der jungen Leute kannte Vallée aus Zen-Treffen, Hare-Krishna-Tänzen und Meditationen mit Gurus.
    Während die Vallées auf den Beginn der Veranstaltung warteten, die den Titel „Sei dein eigener Psychiater“ trug, reichte ein Jünger Notizen herum, die aus zwei Blättern bestanden, auf denen beispielsweise stand: „Ohne jeden Zweifel enthüllt die angewandte Psychiatrie (org. Psychatrics) des Geistes die versteckten geistigen Elemente der jahrhundertealten Psyche mit ihrer, schwarzen indigenen Gezeitenflut’ durch das vollständige Unterbewusstsein der Seele.“ (Vallée 1979/2008, S. 104)
    
    Und so ging es die ganzen zwei Seiten über weiter.
    Schließlich betrat Dr. Grace Hooper Pettipher endlich den Raum, und das ziemlich plötzlich. Sie bewegte sich, als ob sie ein Segelschiff in einen Kanal manövrieren wolle und fuchtelte mit den Armen. Pettipher trug ein Gewand, das an ein Segel erinnerte. Sie navigierte inmitten der Stühle in Richtung Vorderseite des Raumes und schaute die Vallées mit einem ekstatischen Gesichtsausdruck an. Vallée schätzte sie auf etwa 70 Jahre, doch ihre Energie entsprach der eines jugendlichen Mädchens, und ihre Körperhaltung war perfekt, als sie ihr Publikum abcheckte und ihren Jüngern in der ersten Reihe zunickte. Sie wartete einen Augenblick und ließ ihr Publikum noch ein paar Minuten lang der Musik lauschen. Plötzlich begann ihr Vortrag und nahm Bezug auf die Notizen, die die Zuhörer von ihren Referenten erhalten hatten, legte sie aber schnell beiseite und ging zu spontanen Enthüllungen über.
    Dies war, wie sie dem Publikum versicherte, die erste Lektion in Mystizismus: „Du bist mit deiner Seele“ sagte sie „aber nicht unbedingt von deiner Seele. Lebst Du wie eine Seele oder wie ein Geist? Wenn Du vorher nur als ein Geist gelebt hast, hast Du vielleicht keine Erinnerungen wie eine Seele. Auf der anderen Seite nimmst du als Seele am Universum teil? Im Orden des Melchizedek, vor Abraham, standen psychische Kräfte sowie das Hellsehen nicht in Frage.“ (Vallée 1979/2008, S. 105, Hervorhebungen durch Vallée)
    
    Vallée merkt hier an: „Wie konnte sie das wissen?“
    Weiter schreibt er: „Es gab Cosmo-Voyance, das Sehen und Hören Gottes. Das war es, was die Vortragende mit ‚Sei dein eigener Psychiater’ meinte. Du musst ein Anwender von Gottes Verstand werden, der in Wirklichkeit der einzige Verstand ist.“ Der Wissenschaftler stellt fest, dass sie die Stilmittel „Sinnlosigkeit“ und „Verwirrung“ auf fachkundige Weise wie ein Gehirnwäscher verwendete, mit etwas, das wie angeborene Gewohnheit erschien, um Lichtblitze aus der Verflechtung ihres mystischen Jargons zu ziehen. Niemand im Raum rührte sich.
    „Du musst wie ein spirituelles Wesen handeln. Wer bist Du? Wer ist dafür verantwortlich, dass Du da bist? Wer sind Deine Seeleneltern? Perfektion ist übertragbar, und dir wurde unbegrenzt Perfektion in deinen Geist gegeben.“ (Vallée 1979/2008, S. 105)

(…)

(Erweiterte und neu durchgesehene Version von "UFOs - The Final Countdown")


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Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.


Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).


Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Geschäftsbezogene Verarbeitung

Zusätzlich verarbeiten wir

- Vertragsdaten (z.B., Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).

- Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie)

von unseren Kunden, Interessenten und Geschäftspartner zwecks Erbringung vertraglicher Leistungen, Service und Kundenpflege, Marketing, Werbung und Marktforschung.

Bestellabwicklung im Onlineshop und Kundenkonto

Wir verarbeiten die Daten unserer Kunden im Rahmen der Bestellvorgänge in unserem Onlineshop, um ihnen die Auswahl und die Bestellung der gewählten Produkte und Leistungen, sowie deren Bezahlung und Zustellung, bzw. Ausführung zu ermöglichen.

Zu den verarbeiteten Daten gehören Bestandsdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Zahlungsdaten und zu den von der Verarbeitung betroffenen Personen gehören unsere Kunden, Interessenten und sonstige Geschäftspartner. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Erbringung von Vertragsleistungen im Rahmen des Betriebs eines Onlineshops, Abrechnung, Auslieferung und der Kundenservices. Hierbei setzen wir Session Cookies für die Speicherung des Warenkorb-Inhalts und permanente Cookies für die Speicherung des Login-Status ein.

Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b (Durchführung Bestellvorgänge) und c (Gesetzlich erforderliche Archivierung) DSGVO. Dabei sind die als erforderlich gekennzeichneten Angaben zur Begründung und Erfüllung des Vertrages erforderlich. Die Daten offenbaren wir gegenüber Dritten nur im Rahmen der Auslieferung, Zahlung oder im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisse und Pflichten gegenüber Rechtsberatern und Behörden. Die Daten werden in Drittländern nur dann verarbeitet, wenn dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist (z.B. auf Kundenwunsch bei Auslieferung oder Zahlung).

Nutzer können optional ein Nutzerkonto anlegen, indem sie insbesondere ihre Bestellungen einsehen können. Im Rahmen der Registrierung, werden die erforderlichen Pflichtangaben den Nutzern mitgeteilt. Die Nutzerkonten sind nicht öffentlich und können von Suchmaschinen nicht indexiert werden. Wenn Nutzer ihr Nutzerkonto gekündigt haben, werden deren Daten im Hinblick auf das Nutzerkonto gelöscht, vorbehaltlich deren Aufbewahrung ist aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen entspr. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO notwendig. Angaben im Kundenkonto verbleiben bis zu dessen Löschung mit anschließender Archivierung im Fall einer rechtlichen Verpflichtung. Es obliegt den Nutzern, ihre Daten bei erfolgter Kündigung vor dem Vertragsende zu sichern.

Im Rahmen der Registrierung und erneuter Anmeldungen sowie Inanspruchnahme unserer Onlinedienste, speichern wir die IP-Adresse und den Zeitpunkt der jeweiligen Nutzerhandlung. Die Speicherung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, als auch der Nutzer an Schutz vor Missbrauch und sonstiger unbefugter Nutzung. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, außer sie ist zur Verfolgung unserer Ansprüche erforderlich oder es besteht hierzu eine gesetzliche Verpflichtung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Die Löschung erfolgt nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten, die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird alle drei Jahre überprüft; im Fall der gesetzlichen Archivierungspflichten erfolgt die Löschung nach deren Ablauf (Ende handelsrechtlicher (6 Jahre) und steuerrechtlicher (10 Jahre) Aufbewahrungspflicht).

Administration, Finanzbuchhaltung, Büroorganisation, Kontaktverwaltung

Wir verarbeiten Daten im Rahmen von Verwaltungsaufgaben sowie Organisation unseres Betriebs, Finanzbuchhaltung und Befolgung der gesetzlichen Pflichten, wie z.B. der Archivierung. Hierbei verarbeiten wir dieselben Daten, die wir im Rahmen der Erbringung unserer vertraglichen Leistungen verarbeiten. Die Verarbeitungsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c. DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Von der Verarbeitung sind Kunden, Interessenten, Geschäftspartner und Websitebesucher betroffen. Der Zweck und unser Interesse an der Verarbeitung liegt in der Administration, Finanzbuchhaltung, Büroorganisation, Archivierung von Daten, also Aufgaben die der Aufrechterhaltung unserer Geschäftstätigkeiten, Wahrnehmung unserer Aufgaben und Erbringung unserer Leistungen dienen. Die Löschung der Daten im Hinblick auf vertragliche Leistungen und die vertragliche Kommunikation entspricht den, bei diesen Verarbeitungstätigkeiten genannten Angaben.

Wir offenbaren oder übermitteln hierbei Daten an die Finanzverwaltung, Berater, wie z.B., Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sowie weitere Gebührenstellen und Zahlungsdienstleister.

Ferner speichern wir auf Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Interessen Angaben zu Lieferanten, Veranstaltern und sonstigen Geschäftspartnern, z.B. zwecks späterer Kontaktaufnahme. Diese mehrheitlich unternehmensbezogenen Daten, speichern wir grundsätzlich dauerhaft.

Teilnahme an Affiliate-Partnerprogrammen

Innerhalb unseres Onlineangebotes setzen wir auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes) gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO branchenübliche Trackingmaßnahmen ein, soweit diese für den Betrieb des Affiliatesystems erforderlich sind. Nachfolgend klären wir die Nutzer über die technischen Hintergründe auf.

Die von unseren Vertragspartnern angebotene Leistungen können auch auf anderen Webseiten beworben und verlinkt werden (sog. Affiliate-Links oder After-Buy-Systeme, wenn z.B. Links oder Leistungen Dritter nach einem Vertragsschluss angeboten werden). Die Betreiber der jeweiligen Webseiten erhalten eine Provision, wenn Nutzer den Affiliate-Links folgen und anschließend die Angebote wahrnehmen.

Zusammenfassend, ist es für unser Onlineangebot erforderlich, dass wir nachverfolgen können, ob Nutzer, die sich für Affiliate-Links und/oder die bei uns verfügbaren Angebote interessieren, die Angebote anschließend auf die Veranlassung der Affiliate-Links oder unserer Onlineplattform, wahrnehmen. Hierzu werden die Affiliate-Links und unsere Angebote um bestimmte Werte ergänzt, die ein Bestandteil des Links oder anderweitig, z.B. in einem Cookie, gesetzt werden können. Zu den Werten gehören insbesondere die Ausgangswebseite (Referrer), Zeitpunkt, eine Online-Kennung der Betreiber der Webseite, auf der sich der Affiliate-Link befand, eine Online-Kennung des jeweiligen Angebotes, eine Online-Kennung des Nutzers, als auch Tracking-spezifische Werte wie z.B. Werbemittel-ID, Partner-ID und Kategorisierungen.

Bei der von uns verwendeten Online-Kennungen der Nutzer, handelt es sich um pseudonyme Werte. D.h. die Online-Kennungen enthalten selbst keine personenbezogenen Daten wie Namen oder E-Mailadressen. Sie helfen uns nur zu bestimmen ob derselbe Nutzer, der auf einen Affiliate-Link geklickt oder sich über unser Onlineangebot für ein Angebot interessiert hat, das Angebot wahrgenommen, d.h. z.B. einen Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen hat. Die Online-Kennung ist jedoch insoweit personenbezogen, als dem Partnerunternehmen und auch uns, die Online-Kennung zusammen mit anderen Nutzerdaten vorliegen. Nur so kann das Partnerunternehmen uns mitteilen, ob derjenige Nutzer das Angebot wahrgenommen hat und wir z.B. den Bonus auszahlen können.

Amazon-Partnerprogramm

Wir sind auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse am wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann (sog. Affiliate-System). D.h. als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen.

Amazon setzt Cookies ein, um die Herkunft der Bestellungen nachvollziehen zu können. Unter anderem kann Amazon erkennen, dass Sie den Partnerlink auf dieser Website geklickt und anschließend ein Produkt bei Amazon erworben haben.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Amazon und Widerspruchsmöglichkeiten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung des Unternehmens: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201909010.

Hinweis: Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System ("CRM System") oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Host Europe - Hoster

Wir nutzen für unseren Webauftritt einen Rechner von Host Europe, der auch dort steht und physisch nur deren Mitarbeiter zugänglich ist.

Host Europe hat Admin Rechte und hält Backups des kompletten Servers gespeichert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.hosteurope.de/AGB/Datenschutzerklaerung/

Host Europe - Server Backups

Wir machen regelmässig Backups unseres Internet-Servers. Dafür nutzen wir einen Service unseres Hosters Host Europe.

Host Europe hat Admin Rechte auf unserem Server und hält Backups des kompletten Servers bei sich gespeichert.

Backups werden nach 4 Monaten gelöscht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.hosteurope.de/AGB/Datenschutzerklaerung/

Content-Delivery-Network von Cloudflare

Wir setzen ein so genanntes "Content Delivery Network" (CDN), angeboten von Cloudflare, Inc., 101 Townsend St, San Francisco, CA 94107, USA, ein. Cloudflare ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnZKAA0&status=Active).

Ein CDN ist ein Dienst, mit dessen Hilfe Inhalte unseres Onlineangebotes, insbesondere große Mediendateien, wie Grafiken oder Skripte mit Hilfe regional verteilter und über das Internet verbundener Server, schneller ausgeliefert werden. Die Verarbeitung der Daten der Nutzer erfolgt alleine zu den vorgenannten Zecken und der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des CDN.

Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer sicheren und effizienten Bereitstellung, Analyse sowie Optimierung unseres Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung von Cloudflare: https://www.cloudflare.com/security-policy.


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